Diese Apps sollten Sie nicht verpassen

Im Jahre 2017 gibt es ein paar ganz bestimmte Apps, die Sie auf keinen Fall unbeachtet lassen sollten. Einige von ihnen sind Pflicht, andere Apps sind bloße Spielerei und wiederum andere Apps helfen Ihnen dabei ein gesünderes Leben zu führen. Welche Apps das sind, worauf Sie im Allgemeinen achten sollten und warum Sie nicht jeden Trend mitmachen sollten, erfahren Sie in diesem Text.

Es gibt zahlreiche Messenger Apps

Die erste Gattung der Apps, die Sie kennen sollten, bezieht sich auf das bloße Entertainment. Ein Smartphone ist in erster Linie da, damit sie mit ihm telefonieren? Weit gefehlt. Ein Smartphone soll Sie natürlich auch unterhalten oder dafür sorgen, dass Sie sich mit anderen Menschen unterhalten können. Aus diesem Grund sollten Sie sich eine der beliebten Messenger Apps zulegen. Facebook oder WhatsApp stehen hier ganz oben auf der Liste. Wenn Sie beide Apps installiert haben, dann sollten Sie eigentlich kein Problem mehr damit haben, dass Sie irgendjemanden verpassen. Im Gegenteil.

Wer nicht bei Facebook angemeldet ist, der hat mit hoher Wahrscheinlichkeit WhatsApp und wird deshalb in Ihrer Kontaktliste auftauchen. Die zweite Gruppe Apps, die Sie auf Ihrem Smartphone installiert haben sollten, sind die Spiele. Es gibt zahlreiche Apps mit denen Sie sich die Zeit verbringen können, angefangen von den Rennspielen über Spiele, bei denen Sie ein Bild malen können und der anderer errät dann, worum es sich bei dem Bild handelt.

Oder Sie setzen auf die beliebten Apps Tumblr, Instagram oder Snapchat. Mit den letzten beiden Apps können Sie Fotos und Videos machen, diese dann hochladen mit einem Filter versehen und mit der Welt teilen. Was zunächst langweilig klingt, begeistert mittlerweile mehrere Millionen Menschen auf der gesamten Welt. Das liegt wohl daran, dass die Apps kostenlos sind und darüber hinaus noch sehr benutzerfreundlich. Gleiches gilt für die App Tumblr. Bei dieser App können Nutzer auf einen riesigen Pool von Kreationen zurückgreifen, sie kommentieren, teilen oder ihrer Pinnwand hinzufügen.

Bleiben Sie mit Apps gesund

Die letzte Gruppe Apps, die Sie auf Ihrem Smartphone haben sollten, bezieht sich direkt auf Ihre Gesundheit. Darunter fallen Apps, die Ihnen helfen können gewisse Sportübungen nicht zu vergessen, Ihren Schlaf messen oder messen, wie viel Sie an einem Tag gelaufen sind und Sie dazu motivieren, dass Sie am nächsten Tag noch mehr laufen. Diese Apps werden immer beliebter und es sieht derzeit nicht danach aus, als würde ihre Popularität geringer werden.

Aber, manchmal kann es auch ratsam sein, wenn Sie Ihr Smartphone nicht für die neueste App nutzen. Nämlich dann, wenn Sie so oder so schon sehr viel Zeit mit Ihrem Smartphone verbringen und es besser wäre, wenn Sie mal wieder etwas unternehmen würden oder sich mit Ihren Freunden treffen würden.

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Was Betroffene gegen Sexting unternehmen können

Vielleicht haben Sie schon einmal den Begriff „Sexting“ gehört. In vielen Fällen werden Sie sich nicht gefreut haben, wenn Sie ihn gehört haben. Ganz besonders dann, wenn jemand aus Ihrem näheren Umfeld, zum Beispiel Ihre Tochter vom Sexting betroffen ist. Aber was steckt hinter diesem Begriff? Wie können Eltern und betroffene Personen reagieren, wenn es zu so einem Vorfall kommt und an welcher Stelle sollte die Polizei eingeschaltet werden? Lesen Sie in diesem Text mehr über das Sexting.

Was bedeutet Sexting?

Das Wort Sexting besteht aus zwei zusammengesetzten Wörtern. Zunächst ist da das Wort Sex, das verbunden wird mit dem englischen Wort Texting, was so viel wie schreiben bedeutet. Dieser Begriff ist im deutschen Sprachgebrauch erst seit Kurzem fest verankert. Das lag an der technischen Entwicklung der Smartphones und Tablets. Nachdem diese Geräte immer besser wurden und es immer mehr Messenger Apps gab, die ihre Marktposition behaupten konnten, gab es immer mehr Sexting Vorfälle.

Dabei geht es um sexuelle Interaktion, die über digitale Kanäle abläuft. Wenn Sie zum Beispiel mit Ihrem Schwarm über sexuelle Dinge Nachrichten per Whattsapp schreiben, ist das eine Form des Sexting. So weit so gut. Vielleicht fragen Sie sich jetzt wo das Problem am Sexting ist. Nun, stellen Sie sich vor, dass Sie ein Kind haben, dass grade in der Pubertät ist und das außerdem auch noch ein Smartphone oder Tablet besitzt. Natürlich können Sie nicht alle Aktivitäten Ihres Kindes überwachen. Auch hilft es nichts, wenn Sie Webseiten oder Apps sperren. Zumal sich Ihr Kind wohl mit aller Vehemenz dagegen wehren wird, wen Sie ihm verbieten Messenger Apps zu installieren, die sich wahrscheinlich selbst nutzen werden, wenn Sie mit Ihrem Kind schreiben möchten.

So können sich Opfer wehren

Wenn Ihr Kind also mit einem anderen Jugendlichen entsprechende Nachrichten austauscht, dann kann es schnell passieren, dass diese Bilder oder Nachrichten und Videos in falsche Hände gelangen. Zunächst können diese Inhalte abgefangen werden. Das heißt, dass sie vielleicht sogar in die Hände von erwachsenen Personen geraten. Darüber hinaus kann es gut sein, dass jemand diese Nachrichten speichert und sie hinterher herumschickt oder eine Person mit diesen Fotos erpressen will.

Beide Situationen sind sehr schlimm und sie können einen starken negativen Einfluss auf die betroffene Person haben. Was kann man in diesen Fällen also machen? Zunächst muss man die Person darauf hinweisen, dass dieses Verhalten sofort zu unterlassen ist. Wenn sie dann immer noch nicht damit aufhört, dann sollte schnell die Polizei eingeschaltet werden. Sie wird dem Verursacher darüber unterrichten, dass das Verhalten nicht zu tolerieren ist und auf die Konsequenzen hinweisen. Außerdem kann die Polizei zurate gezogen werden, wenn es darum geht, eine Anzeige zu erstatten. Nicht selten werden beim Sexting Persönlichkeitsrechte verletzt. Auch Freunde und Familie sollte in diesem Fall zur Seite stehen.

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Was Sie gegen Cyberbullying unternehmen können

Die digitale Welt entwickelt sich mit einem unglaublichen Tempo. Vor ein paar Jahren konnten Internetnutzer nur mit ISDN Geschwindigkeit surfen. Mittlerweile sind Übertragungsraten von mehreren Mbit normal. Zumindest in Ballungsgebieten und mittelgroßen Städten. Auch die Art und Weise wie wir miteinander kommunizieren hat sich stark verändert. Heutzutage sind E-Mails auf einem guten Weg den guten alten Postbrief abzulösen. Dazu kommt, dass Jugendliche immer häufiger über ihr Smartphone kommunizieren und nur noch selten ein Gespräch führen, wenn sie denn nicht müssen.

Sicher, man kann an dieser Stelle behaupten, dass das der Zeitgeist ist, auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig anzuerkennen, dass von dieser Form der Kommunikation einige Gefahren ausgehen. Diese Gefahren können manchmal so groß sein, dass die Polizei eingeschaltet werden muss. Insbesondere geht es dabei um das sogenannte Cyberbulling. Was das beinhaltet und was Eltern und Betroffene tun können, um sich gegen das Cyberbulling zu wehren, lesen Sie hier.

Jugendliche sind oft Opfer von Cyberbullying

Das Wort Cyberbulling kommt aus dem englischen und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, da ist einmal das Wort „Cyber“, was im deutschen Sprachgebrauch auch oft genutzt wird und das Wort „Bullying“. Das Wort bedeutet ungefähr so etwas wie ärgern oder jemanden diskreditieren. Demnach handelt es sich um Diskriminierung, die im Netz stattfindet. Diese Diskriminierung kann sich auf unterschiedlichen Ebenen zeigen. Es kann sein, dass es gehässige Kommentare unter einem Foto sind oder das es Fotos sind, die in einer Clique herumgeschickt werden, ohne, dass die Person auf den Fotos etwas davon weiß.

Wenn Sie jetzt denken, dass Cyberbullying hierzulande kein Thema ist, dann muss man Sie eines besseren belehren. Es ist sehr wohl ein Thema und immer mehr junge Menschen haben damit ein Problem. Diese Probleme belasten auch den Alltag ihrer Mitmenschen. Also Eltern, Schüler, Freunde und Lehrer. Und jede der Gruppen stellt sich die Frage, was gegen Cyberbullying unternommen werden kann. Die Antwort ist, dass es keine pauschale Antwort darauf gibt.

Eltern müssen ihren Kindern vertrauen

Wichtig ist, dass Eltern ihren Kindern vertrauen, dass sie die Medienkompetenz haben. Eltern haben von Natur aus diese Beschützerrolle, auf der anderen Seite wissen sie in vielen Fällen noch nicht einmal, wie sie ein Smartphone zu bedienen haben oder kennen sich mit den Apps überhaupt nicht aus und wissen nicht, welche Funktionen sie beinhalten beziehungsweise welche Chancen und Risiken sie haben.

Eltern sollten ihren Kindern also das Vertrauen schenken, dass sie die Gelegenheit regeln werden. Erst, wenn es gar nicht mehr geht, die Anfeindungen nicht aufhören beziehungsweise immer schlimmer werden und es sogar zur körperlichen Gewalt kommt, sollten Eltern die Initiative ergreifen, die Lehrer auf die Vorkommnisse ansprechen, sofern sie sich im schulischen Kontext zugetragen haben und als Ultima Ratio die Polizei einschalten.

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